RCCM Cup, Klasse Sport: Platz 5
Archiv der Kategorie: RC – Modellbau
Rennbericht Mühlau 2011
Das Rennen in Mühlau war das 2. Rennen mit dem neuen V-One. Der Wetterbericht sagte nicht viel Gutes voraus und so wollte ich hauptsächlich Spaß mit den ganzen verrückten haben.
Der Vormittag, also auch die Vorläufe waren Trocken. Manchmal war sogar die Sonne zu sehen, aber das sollte sich leider am Nachmittag ändern.
Ich fuhr 2 Vorläufe, welche ich beide vorzeitig beendete, da es nicht nötig war, diese komplett zu fahren. Das Auto lag gut und ich war mit der Performance zufrieden.
Das Finale der Start Klasse verlief reibungslos jedoch waren am Horizont schon dicke Regenwolken zu sehen.
Innerhalb von wenigen Minuten waren diese Wolken da und es begann kurz nach dem Rennstart zu Regnen. Da mein Auto nicht gleich angesprungen ist konnte ich nicht aus der Startaufstellung starten, sondern musste aus der Box hinterher fahren.
Ich schaffte genau 2 Runden und ich sah schon wie der Regen immer stärker wurde. Binnen einer Runde begann es dann richtig zu regnen und sofort war der gesamte Gripp auf der Strecke weg. Das Rennen wurde daraufhin abgebrochen.
Für mich persönlich war damit das Rennen eigentlich gelaufen, da ich es nicht für sinnvoll hielt auf eine Wetterbesserung zu warten und das Rennen noch einmal neu zu starten.
Da es nur ein kurzer Schauer war und die Strecke doch schnell wieder Trocken wurde, wurde das Rennen noch einmal neu gestartet. Ich sah aber schon die nächsten Regenwolken und die ersten Spritzer kamen auch schon wieder von oben.
Somit war für mich klar, das ich nicht noch einmal starten werde.
Wenige Minuten nach dem Start passierte das angekündigte – Strömender Regen… Damit war das Rennen endgültig aus.
Der Start der Pro-Klasse wurde auch komplett abgesagt.
So musste ich mich also mit Platz 10 zufrieden geben, aber dieses mal wenigstens mit der Gewissheit, das es weder meine Schuld, noch die vom Auto war.
Alles in allem war es ein schöner Sonntag an dem viel gelacht wurde und wieder einmal merkte man, das wir auch im KWC keine Feinde auf der Strecke sind, sondern nur Menschen, die das selbe Hobby Teilen.
Ich freue mich nun schon auf Kirchhain und hoffe, das dann das Wetter mit spielt.
KWC Cup Mühlau 2011
KWC Cup, Klasse Sport: Platz 10
Rennbericht Hamm 2011
Das erste Rennen der RCCM-Cup Saison ist vorbei. Die Tage vergingen fast zu schnell…
Die Anreise am Donnerstag war wieder einmal die richtige Entscheidung, denn so hatte ich den ganzen Freitag zum testen und kennenlernen der Strecke.
Somit bin ich am Freitag früh die ersten Runden mit dem neuen Auto gefahren und habe den neuen Motor noch etwas eingefahren und eingestellt.
Die Strecke an sich hat ein schönes Layout, aber keinerlei Auslaufzonen und auch kleine Fehler werden meist sofort mit einem Schaden am Auto bestraft.
Überall ist nur Beton, was vielleicht für 1:5er gut ist, aber für 1:10er der sichere Tot. So viele Schäden an den Autos habe ich schon lange nicht mehr gesehen.
Auch ich hatte so meine Probleme mit der Strecke, aber habe mich langsam heran getastet und versucht das Auto ganz zu lassen.
Das gelang mir auch am Freitag und ich konnte mich an das Auto gewöhnen.
Am Samstag folgten die Vorläufe. Da wir lediglich 9 Starter in der Klasse waren machte ich nur das notwendigste – eine gezeitete Runde und fertig. Das Material schonen und kein Risiko eingehen… Daraus folgte logischerweise Startplatz 9.
Das Rennen
Der Start verlief wie geplant ruhig und ich fuhr schön gemütlich mein Rennen. Risiken vermied ich so gut wie es ging und war dabei vielleicht sogar zu vorsichtig.
Wie dem auch sei – immer wieder bemerkte ich, wie einige eingeschlagen sind, oder sonstige Probleme hatten.
Ungefähr bei der Halbzeit des Rennens hatte ich auch eine kleine Konzentrationsschwäche und machte auch gleich einen Fehler. Dabei Rutschte das Reso vom Krümmer, was mich gute 3 Minuten kostete.
Mir war es recht egal, da mir der Platz ja eh nicht wichtig war. Zum Glück war Am Auto sonst nichts weiter beschädigt und ich konnte daraufhin mit einem intakten Auto weiterfahren.
Das weitere Renngeschehen verlief recht gut und gegen Rennende habe ich trotz schwächer werdender Bremse nochmal etwas mehr Gas gegeben und meine besten Rundenzeiten gefahren.
Am Ende kam Platz 4 dabei raus und ich bin darüber sehr glücklich und zufrieden.
Ich habe zum einen das Rennen auf einem guten Platz beendet und zum zweiten das Auto das ganze Wochenende lang nicht nennenswert beschädigt.
In mir sowie im Auto steckt noch eine Menge Potential, was mich für die weitere Saison doch recht positiv stimmt.
Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Rennen.
RCCM Cup Hamm
RCCM Cup Hamm, Klasse Sport: Platz 4
Rennbericht Munzig 2011
Die neue Saison hat begonnen. Endlich folgte der Schritt in die nächst höhere Klasse samt neuem Auto.
Zum Einsatz kommt ein FW-05RR mit GXR-15 Motor, welchen ich am Samstag zum ersten mal überhaupt bewegte.
Da das Auto noch neu und für mich ungewohnt war tastete ich mich am Samstag langsam an die Grenzen des Fahrzeuges heran. Ich war positiv Überrascht, wie Gutmütig es sich selbst im Grenzbereich fahren ließ.
Gut gewappnet konnte also der Sonntag und das Rennen kommen.
In der Vorbereitungszeit des 1. Vorlaufes merkte ich schon, das ich in den Kurven sehr viel Zeit verlor und somit kaum eine Chance gegen die V-One´s hatte. Mir war meine Platzierung auch recht egal, da es mich wichtig war, das Auto ganz zu lassen und sauber durch zu fahren. nach 3,5 Minuten des Laufes nahm mein Auto plötzlich kein Gas mehr an. Ich dachte erst, es wäre aus, aber es war eine Schraube, des Gasgestänges, welche sich löste.
Im Vorlauf 2 ging es zunächst genauso gut los, wie im ersten. Das Auto lag klasse, fühlte sich gut an und es machte Spaß. nach ca. 2 gefahrenen Minuten machte ich einen kleinen, aber gravierenden Fahrfehler. Am Anfang der langen Geraden tuschierte ich die äußere Bande, das Auto hob aus, überschlug sich, landete auf dem Dach und blieb in der Mitte der Geraden liegen. Es passierte, was nicht passieren sollte… ein anderer Fahrer übersah mein Auto und traf es mit voller Wucht am Heck – mein Auto flog in die Luft und ich sah schon die kaputt gegangenen Teile vor meinem Auge.
Als der Streckenposten mein Auto wieder auf die Strecke stellte lief es erstaunlicherweise noch und ich konnte noch los Fahren. Ich merkte aber sofort, das irgendwas kaputt ist, also kam ich an die Box und der Vorlauf war beendet.
Als ich vom Fahrerstand runter kam und mein Auto an sah, sah ich sofort, die total ramponierte Karosserie und das leicht schief stehende Chassis. Nachdem ich die Karosserie abnahm, sah ich die gebrochene Dämpferbrücke. Diese wechselte ich zwar aus, aber nach wenigen Runden des 3. Vorlaufes merkte ich, das ein Fahren nicht sicher möglich und die Gefahr zu groß war, bei einem Abflug ein anderes Fahrzeug mit ins Verderben zu reißen. Schon alleine durch die großen, nicht reparablen, Schäden der Karosserie. Zum krönenden Abschluss ging mir im Fahrerlager beim nachjustieren des Gas/Brems-Gestänges noch das Servo kaputt, was dann endgültig das Fahren für diese Wochenende beendete.
Somit blieb mich nichts anderes übrig, als den Rest des Tages als Zuschauer und Mechaniker anwesend zu bleiben. Die Verlosung nach den Rennen wollte ich natürlich auch noch mitnehmen… vielleicht hat man ja Glück. So war es dann auch und ich gewann einen 12 Euro Gutschein, welcher zwar nicht die Schäden an meinem Auto abdeckt, aber trotzdem etwas entschädigte. Alles in allem war es ein durchwachsenes Wochenende und mit Platz 13 am Ende kann ich zwar nicht zufrieden sein, aber es ist wieder eine neue Erfahrung und ein Kampf gegen übermächtige Gegner.
KWC Cup Munzig 2011
KWC Cup, Klasse Sport: Platz 13
Happy New Year 2011
Willkommen im Jahre 2011!
Auch dieses Jahr bringt ein paar Neuerungen für mich un mein Hobby, denn ein neues Fahrzeug kommt zum Einsatz.
Im KWC und auch im RCCM Cup kommt nun ein Kyosho V-One RRR Evo II Team Edition zum Einsatz.
Rennbericht KWC Superfinale Leipzig 2010
Das Wochenende in Leipzig begann mit viel Regen…
Für mich stand fest, dass ich bei Regen nicht das letzte Rennen mit dem Auto fahren werde. Also ließ ich es wieder einmal ruhig angehen. Gegen Mittag ließ der Regen nach, sodass man endlich mal fahren konnte.
Leider hat sich das Auto zu Beginn nicht so Verhalten, wie erhofft und gedacht. Die Reifenkombination 35 Shore vorne und 37 Shore hinten funktionierte gar nicht. Ich hatte viel zu wenig Grip auf der Hinterachse. Ich versuchte also, der Vorderachse durch eine härtere Einstellung etwas Grip zu nehmen und der Hinterachse durch weichere Dämpfer etwas mehr Grip zu geben. Leider blieb der Versuch erfolglos. Nach einigen Versuchen konnte ich nur noch mit den Reifen experimentieren. Ich entschloss mich, im letzten Trainingslauf des Tages eine sehr ungewöhnliche Kombination zu versuchen.
Ich montierte vorne ganz normale Gummi-Räder aus dem Baukasten-Fahrzeug. Auf einmal verhielt sich das Auto, wie ich es wollte. Da dies im Rennen aber leider nicht erlaubt war, besorgte ich mir Vorderräder mit 42 Shore. Mit dieser Kombination fuhr ich am Samstag die Vorläufe und am Sonntag das Rennen.
Am Samstag schonte ich das Auto, da mir ein gelungener Vorlauf reichte, um ins Finale zu kommen. Die Startposition war mir eigentlich egal, aber nach dem Lauf, den ich eigentlich nur langsam und auf Sicherheit fuhr, Stand ich auf Startplatz 1. Nach dem 4. Vorlauf der anderen konnte ich mich über Startplatz 4 im Rennen freuen.
Auch am Sonntagmorgen fuhr ich keinen Meter. Den Motor testete ich nochmals kurz im Stand und beließ es dann dabei bis zum Rennstart.
Als es dann endlich los ging merkte ich schon eine große Anspannung. Die Vorbereitungszeit nutzte ich nicht voll aus, fuhr nur 2 Runden, und wartete auf den Start. Der Start klappte hervorragend. Von Position 4 aus ging es in der ersten Kurve auf den 2. Platz vor. Im Getümmel hatte ich dann leider einen kleinen Fehler drin und fiel wieder etwas zurück.
Nach einigen Runden hatte ich meinen Rhythmus gefunden und fuhr nur für mich alleine. Die Positionierungsansagen bekam ich zwar mit, aber sie ließen mich vollkommen kalt. Zwischenzeitlich lag ich auf Rang 3. Mein Mechaniker sollte mich nach 5 Minuten zum Tanken holen, jedoch kam von ihm kein Wort. Als das Auto nach 7,5 Minuten immer noch fuhr entschloss ich mich auf eigene Faust an die Box zu Fahren. Er Tankte nach und es ging weiter. Da ich im Rennen nicht all zu schnell fuhr und somit spritsparend unterwegs war, reichte der Tank immer 7,5 Minuten, somit war ich lediglich 3 Mal zum Tanken in der Box.
Die Kombination aus ruhigem, konstanten und Spritsparendem Fahre, sowie das Team aus Fahrer und Mechaniker brachte mir schlussendlich einen sicheren 4. Platz ein. Mehr war einfach an diesem Wochenende nicht drin und ich bin sehr Glücklich über das Ergebnis.
Auch das Rahmenprogramm war SUPER!
Am Freitagabend großes Buffet mit anschließender Preis Verlosung, Karaoke und einer Strip-Show war schon sehr Interessant. Auch das Fazer Elektro Fun Race am Samstagabend war unterhaltsam. Es wurde uns für das Startgeld eine Menge geboten.
Mal sehen, ob ich es in 2011 auch wieder schaffe, mich für das Superfinale zu Qualifizieren.
Wenn es nicht allzu weit weg ist, bin ich auf jeden Fall wieder dabei!
KWC Superfinale 2010
Leipzig, September 2010
KWC Finale, Klasse Start: Platz 4