Rennbericht Hamm 2011

Das erste Rennen der RCCM-Cup Saison ist vorbei. Die Tage vergingen fast zu schnell…
Die Anreise am Donnerstag war wieder einmal die richtige Entscheidung, denn so hatte ich den ganzen Freitag zum testen und kennenlernen der Strecke.
Somit bin ich am Freitag früh die ersten Runden mit dem neuen Auto gefahren und habe den neuen Motor noch etwas eingefahren und eingestellt.
Die Strecke an sich hat ein schönes Layout, aber keinerlei Auslaufzonen und auch kleine Fehler werden meist sofort mit einem Schaden am Auto bestraft.
Überall ist nur Beton, was vielleicht für 1:5er gut ist, aber für 1:10er der sichere Tot. So viele Schäden an den Autos habe ich schon lange nicht mehr gesehen.
Auch ich hatte so meine Probleme mit der Strecke, aber habe mich langsam heran getastet und versucht das Auto ganz zu lassen.
Das gelang mir auch am Freitag und ich konnte mich an das Auto gewöhnen.
Am Samstag folgten die Vorläufe. Da wir lediglich 9 Starter in der Klasse waren machte ich nur das notwendigste – eine gezeitete Runde und fertig. Das Material schonen und kein Risiko eingehen… Daraus folgte logischerweise Startplatz 9.

Das Rennen
Der Start verlief wie geplant ruhig und ich fuhr schön gemütlich mein Rennen. Risiken vermied ich so gut wie es ging und war dabei vielleicht sogar zu vorsichtig.
Wie dem auch sei – immer wieder bemerkte ich, wie einige eingeschlagen sind, oder sonstige Probleme hatten.
Ungefähr bei der Halbzeit des Rennens hatte ich auch eine kleine Konzentrationsschwäche und machte auch gleich einen Fehler. Dabei Rutschte das Reso vom Krümmer, was mich gute 3 Minuten kostete.
Mir war es recht egal, da mir der Platz ja eh nicht wichtig war. Zum Glück war Am Auto sonst nichts weiter beschädigt und ich konnte daraufhin mit einem intakten Auto weiterfahren.
Das weitere Renngeschehen verlief recht gut und gegen Rennende habe ich trotz schwächer werdender Bremse nochmal etwas mehr Gas gegeben und meine besten Rundenzeiten gefahren.
Am Ende kam Platz 4 dabei raus und ich bin darüber sehr glücklich und zufrieden.
Ich habe zum einen das Rennen auf einem guten Platz beendet und zum zweiten das Auto das ganze Wochenende lang nicht nennenswert beschädigt.
In mir sowie im Auto steckt noch eine Menge Potential, was mich für die weitere Saison doch recht positiv stimmt.
Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Rennen.

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