Archiv der Kategorie: Rennberichte

Rennbericht Munzig 2012

Das erste KWC Rennen für die Saison 2012 stand unter keinem guten Vorzeichen.
Mein ganzer Zeitplan wurde durcheinander gebracht, sodass ich nicht sehr gut vorbereitet zum Rennen antrat.
Ich habe es gerade so geschafft mein Auto fertig zu bekommen und hoffte damit eigentlich nur auf ein paar Punkte und wieder einmal etwas Spaß mit den anderen. Eine vordere Platzierung und sogar das Finale schienen sehr weit weg zu sein…
Realistisch rechnete ich mit Platz 12 – 15.

Die Vorläufe:
Der erste Vorlauf verlief recht gut, doch mit den ganzen Fahrern konnte ich nicht ansatzweise mithalten. In den Kurven verlor ich enorm viel Zeit. Das Auto lag in den Kurven zwar ruhig auf der Strecke, aber es kam mir vor, als wär es hinten zu weich abgestimmt.
Für den 2. Vorlauf veränderte ich den Stabilisator. Daraufhin fühlte sich das Auto etwas besser an, war aber im Grenzbereich etwas schlechter.
Für den 3. Vorlauf änderte ich nochmals die Federn hinten und machte das Auto noch härter. Diese Änderung war schlichtweg falsch. Das Auto lag gar nicht mehr. und ich beendete den Vorlauf frühzeitig.

Das Halbfinale:
Zurück auf Anfang…
Ich stellte den Stabilisator wieder um und änderte auch die Federn wieder zurück. Außerdem gab ich dem Auto hinten noch etwas mehr Sturz.
Von Startplatz 5 ging ich ins Rennen und wollte einfach nur meine 20 Minuten durch fahren. Das Auto lag besser als je zuvor (an diesem Tag). Ich war zwar recht langsam unterwegs, aber die konstanten Rundenzeiten und das Pech der anderen spülten mich auf Platz 3 nach vorne.
Unverhofft durfte ich somit am Finale Teilnehmen!

Finale:
Von Startplatz 9 ging es ins Rennen. Nach vorne ging bei mir erstmal nichts. Ich war einfach immer noch zu langsam. In den 2 schnellen Kurven verlor ich am meisten Zeit.
Hier und da ein kleiner Fehler kam noch hinzu und ein kleiner Schaden, der mich 2,5 Minuten kostete.
Im gesamten war ich ganz zufrieden mit dem Auto und am Ende belegte ich Platz 7. Es ist ein überraschendes Ergebnis mit dem ich sehr zufrieden bin.

Rennbericht Hildesheim 2011

Das letzte Rennen der Saison war wieder einmal viel zu schnell vorbei. Es war, wie nicht anders zu erwarten, ein richtig geiles Wochenende mit sehr viel Spaß!
Am Freitag früh habe ich es erstmal ganz gemütlich angehen lassen, alle begrüßt und die Strecke erkundet. Gegen 11.00 dann die erste Ausfahrt und ich merkte sofort, das die Strecke kaum Gripp bietet. Die Folge davon war, das ich hier und da mal einen Ausritt ins grüne hatte.
Alles in allem war ich mit dem Auto zufrieden und auch das Setup passte dieses mal auf Anhieb.
Am Abend saßen wir gemeinsam im Fahrerlager und feierten etwas den Geburtstag von Christian23. Danke an dieser Stelle für Knabberei und Getränke!
Am Samstag waren dann die Vorläufe angesagt, wo ich nur einen von 2 fuhr. Das reichte für Startplatz 4 im Finale, womit ich ganz zufrieden war.
Nach den Vorläufen wollte ich nochmal etwas Testen und bemerkte dabei nach wenigen Runden, das mein Auto aufsetzte. Während der Fahrt konnte ich es mich nicht erklären. Nachdem ich in die Box fuhr und mir das Auto von unten ansah wusste ich was es war…
Eine Karosserieklammer hat sich am hinteren Teil des Autos verklemmt, zerstörte mir den Riemen und war die Ursache für das Aufsetzen.
Am späten Nachmittag stand noch ein Team-Rennen auf dem Plan, was ich schon aus Spaß mitgemacht habe. Das Team konnte kaum besser sein. Für die Start Klasse ging Kerana an den Start und für die Race Klasse Stephan. Ganz rund lief es bei keinem von uns, aber es reichte am Ende für Platz 2.
Es machte einfach nur Spaß!
Am späten Abend hat sich die Deutsche Bahn noch eine Kleinigkeit einfallen lassen…
Gleisarbeiten direkt am Zeltplatz – das war nicht gerade leise, aber irgendwie haben wir auch das überstanden.
Aus irgendeinem Grund war nun schon Sonntag und das Rennen stand an.  So viel Lust hatte ich nicht und wollte eigentlich nur in Ruhe mein Rennen fahren.
Den Start hatte ich sogar etwas verschlafen und verlor etwas an Boden, was im nachhinein gesehen sogar gut war, denn alle vor mir fahrenden waren irgendwie nach der ersten Kurve weg. Auf der langen Geraden machte ich aber auch gleich einen Fehler und fiel ans Ende des Feldes zurück.
Mit wenigen Fehlern fuhr ich das Rennen durch bis zur letzten Runde. Es war ein faires und schönes Rennen in dem es nur wenige zwischfälle gab. Überrunden ging einwandfrei und es war einfach ein angenehmes Fahren.  Da in den letzten Minuten meine Bremse immer und immer mehr nach gelassen hatte und ich in den letzten 2 Minuten gar keine Bremse mehr hatte verlor ich in der letzten Runde in der Spitzkehre das Auto und blieb im Gras stecken. Das Auto ging sofort aus und ich merkte, das etwas nicht stimmte.
Nun, das Rennen war aus und ich wusste nicht genau wo ich stehe.
Erst die Ergebnis Tabelle brachte Klarheit. Platz 2! Mehr als erhofft und mehr als zufrieden.
Auch in der Jahreswertung habe ich mein Ziel erreicht. Platz 5 Punktgleich mit Westi (Platz 4).

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei allen für die gute Saison bedanken. Vor allem für den ganzen Spaß, die ganze Fachsimpelei usw. …
Auch nochmal ein Danke an meine Mechaniker Dirk und Maik, meine Gegner auf der Strecke für die geilen Rennen.

Rennbericht Elsterwerda 2011

Wieder einmal lud der AMC Senftenberg zum Kyosho World Cup nach Elsterwerda zum Mini – Lausitzring ein.

Nachdem ich 2010 nur wenige Runden im Training fuhr (und die Vorläufe samt Finale wegen Regen nicht antrat), war dieses mal das Wetter sehr gut.

Viel erhoffte ich mir bei dem Rennen nicht. Wichtiger war mir eigentlich nur, das ich das Auto noch einmal testen und weiter kennenlernen konnte. Die ersten Runden waren auch ok und das Auto lag gut.
Im Vorlauf dann begann aber das selbe Spiel, wie in Kirchhain vor 3 Wochen. Ohne Vorwarnung brach das Heck aus und das Car stand sofort komplett Quer. Somit begann ich, da ich das selbe Setup wie Kirchhain fuhr, etwas an der Hinterachse zu verstellen. Es brachte auch in einem gewissen Bereich etwas Besserung, aber 100% war es noch nicht. Außerdem gab es Probleme mit der Zeitnahme bei allen Fahrzeugen, wodurch unser erster Vorlauf nur ein Training war.
Der zweite Vorlauf, welcher nun gewertet wurde, verlief recht gut und ich war im allgemeinen zufrieden. Ich ging somit von Startplatz 9 aus ins Rennen konnte in der ersten Runde ein paar Plätze gut machen. Bis zum ersten Stopp verlief auch alles recht gut. Danach begann wieder einmal das Auto aus zu brechen, was ich aber in den meisten Fällen gerade noch so abfangen konnte. Gut… es kostet viel Zeit und Speed auf der Geraden.
Ein weiterer Punkt war, das ich durch die Setupänderung zusätzlich an Top Speed verlor. Somit wurde ich immer wieder einmal von den schnelleren überrundet, was bis zur 13. Minute auch klappte.
Da passierte es jedoch. Zwei wollten gleichzeitig auf der langen Geraden vorbei. Der erste schaffte dies auch, aber der andere berührte mich wodurch ich mich drehte und von einem weiteren Fahrzeug leicht gestreift wurde. Ich merkte gleich, das etwas am Auto nicht mehr stimmte.
In der Tat war der rechte Stoßdämpfer, sowie der untere Querlenker defekt. Eine Reparatur wäre zwar möglich gewesen, aber für dieses einfache Rennen und das Ergebnis im Endeffekt Irrelevant.
Selbst wenn ich durch gefahren wäre, wäre ich Maximal auf Platz 6 nach vorne gekommen.
Es war auch das erste Rennen, indem Vestibor, DOTOHO und ich zusammen in einer Klasse gefahren sind und ich muss sagen, das hat richtig Spaß gemacht.
Leider war es der letzte KWC-Lauf der Saison 2011.

Rennbericht Kirchhain 2011

Wieder ein Wochenende, was zu schnell vorbei war.
Wie auch schon letztes Jahr reiste ich in der Nacht an und es war auch wieder gut so. Ich hatte daher den ganzen Freitag Zeit zum Trainieren und endlich bin ich wieder einmal zum Fahren gekommen.
Ein Paar kleine Setup Änderungen brachten dann auch das Auto dahin, wo ich es hin haben wollte.
Es fühlte sich ganz gut an und ich war zufrieden. Im ersten Vorlauf am Samstag fuhr ich auch gleich auf Platz 2. Den 2. Vorlauf am Sonntag fuhr ich nicht, da mir in dem Moment die Strecke einfach noch zu wenig Grip hatte und ich einfach nicht fahren wollte.

Das Rennen begann ich dann von Startplatz 5 aus. Der Start verlief sauber und ohne Komplikationen. In den ersten paar Minuten machte ich aber dann einige Fehler, die nicht hätten sein müssen. Im nachhinein gesehen haben mir diese Ausrutscher das Rennen kaputt gemacht.

Nach dem ersten Tankstopp kam dann die Kontinuität und ich konnte gut meine Runden drehen.
Von der Speed her war ich vorne dabei. Aber der Zeitverlust war einfach da schon zu groß.
Nach dem 2. Stopp brach dann immer mal in der Steilkurve ohne Vorwarnung das Heck aus und das Auto stand gleich komplett Quer, sodass ich es auch nicht abfangen konnte. Egal wie ich meine Linie auch änderte, mal passierte es und mal nicht.
Am Ende blieb mir nur Platz 5, der zwar nicht das ist, was ich wollte, aber womit ich dennoch gut leben kann.

Zum Wochenende im Allgemeinen kann man nur sagen, das es Super war. Schon der Spaß war die Reise wert.
Der Verein war Klasse und hat (außer am Samstag Nachmittag) gutes Wetter bestellt.
Auch die Verpflegung war echt klasse! Danke dafür!

Schon jetzt freue ich mich auf das nächste Rennen.

Rennbericht Mühlau 2011

Das Rennen in Mühlau war das 2. Rennen mit dem neuen V-One. Der Wetterbericht sagte nicht viel Gutes voraus und so wollte ich hauptsächlich Spaß mit den ganzen verrückten haben.
Der Vormittag, also auch die Vorläufe waren Trocken. Manchmal war sogar die Sonne zu sehen, aber das sollte sich leider am Nachmittag ändern.
Ich fuhr 2 Vorläufe, welche ich beide vorzeitig beendete, da es nicht nötig war, diese komplett zu fahren. Das Auto lag gut und ich war mit der Performance zufrieden.
Das Finale der Start Klasse verlief reibungslos jedoch waren am Horizont schon dicke Regenwolken zu sehen.
Innerhalb von wenigen Minuten waren diese Wolken da und es begann kurz nach dem Rennstart zu Regnen. Da mein Auto nicht gleich angesprungen ist konnte ich nicht aus der Startaufstellung starten, sondern musste aus der Box hinterher fahren.
Ich schaffte genau 2 Runden und ich sah schon wie der Regen immer stärker wurde. Binnen einer Runde begann es dann richtig zu regnen und sofort war der gesamte Gripp auf der Strecke weg. Das Rennen wurde daraufhin abgebrochen.
Für mich persönlich war damit das Rennen eigentlich gelaufen, da ich es nicht für sinnvoll hielt auf eine Wetterbesserung zu warten und das Rennen noch einmal neu zu starten.
Da es nur ein kurzer Schauer war und die Strecke doch schnell wieder Trocken wurde, wurde das Rennen noch einmal neu gestartet. Ich sah aber schon die nächsten Regenwolken und die ersten Spritzer kamen auch schon wieder von oben.
Somit war für mich klar, das ich nicht noch einmal starten werde.
Wenige Minuten nach dem Start passierte das angekündigte – Strömender Regen… Damit war das Rennen endgültig aus.
Der Start der Pro-Klasse wurde auch komplett abgesagt.
So musste ich mich also mit Platz 10 zufrieden geben, aber dieses mal wenigstens mit der Gewissheit, das es weder meine Schuld, noch die vom Auto war.
Alles in allem war es ein schöner Sonntag an dem viel gelacht wurde und wieder einmal merkte man, das wir auch im KWC keine Feinde auf der Strecke sind, sondern nur Menschen, die das selbe Hobby Teilen.
Ich freue mich nun schon auf Kirchhain und hoffe, das dann das Wetter mit spielt.

Rennbericht Hamm 2011

Das erste Rennen der RCCM-Cup Saison ist vorbei. Die Tage vergingen fast zu schnell…
Die Anreise am Donnerstag war wieder einmal die richtige Entscheidung, denn so hatte ich den ganzen Freitag zum testen und kennenlernen der Strecke.
Somit bin ich am Freitag früh die ersten Runden mit dem neuen Auto gefahren und habe den neuen Motor noch etwas eingefahren und eingestellt.
Die Strecke an sich hat ein schönes Layout, aber keinerlei Auslaufzonen und auch kleine Fehler werden meist sofort mit einem Schaden am Auto bestraft.
Überall ist nur Beton, was vielleicht für 1:5er gut ist, aber für 1:10er der sichere Tot. So viele Schäden an den Autos habe ich schon lange nicht mehr gesehen.
Auch ich hatte so meine Probleme mit der Strecke, aber habe mich langsam heran getastet und versucht das Auto ganz zu lassen.
Das gelang mir auch am Freitag und ich konnte mich an das Auto gewöhnen.
Am Samstag folgten die Vorläufe. Da wir lediglich 9 Starter in der Klasse waren machte ich nur das notwendigste – eine gezeitete Runde und fertig. Das Material schonen und kein Risiko eingehen… Daraus folgte logischerweise Startplatz 9.

Das Rennen
Der Start verlief wie geplant ruhig und ich fuhr schön gemütlich mein Rennen. Risiken vermied ich so gut wie es ging und war dabei vielleicht sogar zu vorsichtig.
Wie dem auch sei – immer wieder bemerkte ich, wie einige eingeschlagen sind, oder sonstige Probleme hatten.
Ungefähr bei der Halbzeit des Rennens hatte ich auch eine kleine Konzentrationsschwäche und machte auch gleich einen Fehler. Dabei Rutschte das Reso vom Krümmer, was mich gute 3 Minuten kostete.
Mir war es recht egal, da mir der Platz ja eh nicht wichtig war. Zum Glück war Am Auto sonst nichts weiter beschädigt und ich konnte daraufhin mit einem intakten Auto weiterfahren.
Das weitere Renngeschehen verlief recht gut und gegen Rennende habe ich trotz schwächer werdender Bremse nochmal etwas mehr Gas gegeben und meine besten Rundenzeiten gefahren.
Am Ende kam Platz 4 dabei raus und ich bin darüber sehr glücklich und zufrieden.
Ich habe zum einen das Rennen auf einem guten Platz beendet und zum zweiten das Auto das ganze Wochenende lang nicht nennenswert beschädigt.
In mir sowie im Auto steckt noch eine Menge Potential, was mich für die weitere Saison doch recht positiv stimmt.
Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Rennen.

Rennbericht Munzig 2011

Die neue Saison hat begonnen. Endlich folgte der Schritt in die nächst höhere Klasse samt neuem Auto.
Zum Einsatz kommt ein FW-05RR mit GXR-15 Motor, welchen ich am Samstag zum ersten mal überhaupt bewegte.
Da das Auto noch neu und für mich ungewohnt war tastete ich mich am Samstag langsam an die Grenzen des Fahrzeuges heran. Ich war positiv Überrascht, wie Gutmütig es sich selbst im Grenzbereich fahren ließ.
Gut gewappnet konnte also der Sonntag und das Rennen kommen.
In der Vorbereitungszeit des 1. Vorlaufes merkte ich schon, das ich in den Kurven sehr viel Zeit verlor und somit kaum eine Chance gegen die V-One´s hatte. Mir war meine Platzierung auch recht egal, da es mich wichtig war, das Auto ganz zu lassen und sauber durch zu fahren. nach 3,5 Minuten des Laufes nahm mein Auto plötzlich kein Gas mehr an. Ich dachte erst, es wäre aus, aber es war eine Schraube, des Gasgestänges, welche sich löste.
Im Vorlauf 2 ging es zunächst genauso gut los, wie im ersten. Das Auto lag klasse, fühlte sich gut an und es machte Spaß. nach ca. 2 gefahrenen Minuten machte ich einen kleinen, aber gravierenden Fahrfehler. Am Anfang der langen Geraden tuschierte ich die äußere Bande, das Auto hob aus, überschlug sich, landete auf dem Dach und blieb in der Mitte der Geraden liegen. Es passierte, was nicht passieren sollte… ein anderer Fahrer übersah mein Auto und traf es mit voller Wucht am Heck – mein Auto flog in die Luft und ich sah schon die kaputt gegangenen Teile vor meinem Auge.
Als der Streckenposten mein Auto wieder auf die Strecke stellte lief es erstaunlicherweise noch und ich konnte noch los Fahren. Ich merkte aber sofort, das irgendwas kaputt ist, also kam ich an die Box und der Vorlauf war beendet.
Als ich vom Fahrerstand runter kam und mein Auto an sah, sah ich sofort, die total ramponierte Karosserie und das leicht schief stehende Chassis. Nachdem ich die Karosserie abnahm, sah ich die gebrochene Dämpferbrücke. Diese wechselte ich zwar aus, aber nach wenigen Runden des 3. Vorlaufes merkte ich, das ein Fahren nicht sicher möglich und die Gefahr zu groß war, bei einem Abflug ein anderes Fahrzeug mit ins Verderben zu reißen. Schon alleine durch die großen, nicht reparablen, Schäden der Karosserie. Zum krönenden Abschluss ging mir im Fahrerlager beim nachjustieren des Gas/Brems-Gestänges noch das Servo kaputt, was dann endgültig das Fahren für diese Wochenende beendete.
Somit blieb mich nichts anderes übrig, als den Rest des Tages als Zuschauer und Mechaniker anwesend zu bleiben. Die Verlosung nach den Rennen wollte ich natürlich auch noch mitnehmen… vielleicht hat man ja Glück. So war es dann auch und ich gewann einen 12 Euro Gutschein, welcher zwar nicht die Schäden an meinem Auto abdeckt, aber trotzdem etwas entschädigte. Alles in allem war es ein durchwachsenes Wochenende und mit Platz 13 am Ende kann ich zwar nicht zufrieden sein, aber es ist wieder eine neue Erfahrung und ein Kampf gegen übermächtige Gegner.

Rennbericht KWC Superfinale Leipzig 2010

Das Wochenende in Leipzig begann mit viel Regen…
Für mich stand fest, dass ich bei Regen nicht das letzte Rennen mit dem Auto fahren werde. Also ließ ich es wieder einmal ruhig angehen. Gegen Mittag ließ der Regen nach, sodass man endlich mal fahren konnte.
Leider hat sich das Auto zu Beginn nicht so Verhalten, wie erhofft und gedacht. Die Reifenkombination 35 Shore vorne und 37 Shore hinten funktionierte gar nicht. Ich hatte viel zu wenig Grip auf der Hinterachse. Ich versuchte also, der Vorderachse durch eine härtere Einstellung etwas Grip zu nehmen und der Hinterachse durch weichere Dämpfer etwas mehr Grip zu geben. Leider blieb der Versuch erfolglos. Nach einigen Versuchen konnte ich nur noch mit den Reifen experimentieren. Ich entschloss mich, im letzten Trainingslauf des Tages eine sehr ungewöhnliche Kombination zu versuchen.
Ich montierte vorne ganz normale Gummi-Räder aus dem Baukasten-Fahrzeug. Auf einmal verhielt sich das Auto, wie ich es wollte. Da dies im Rennen aber leider nicht erlaubt war, besorgte ich mir Vorderräder mit 42 Shore. Mit dieser Kombination fuhr ich am Samstag die Vorläufe und am Sonntag das Rennen.
Am Samstag schonte ich das Auto, da mir ein gelungener Vorlauf reichte, um ins Finale zu kommen. Die Startposition war mir eigentlich egal, aber nach dem Lauf, den ich eigentlich nur langsam und auf Sicherheit fuhr, Stand ich auf Startplatz 1. Nach dem 4. Vorlauf der anderen konnte ich mich über Startplatz 4 im Rennen freuen.
Auch am Sonntagmorgen fuhr ich keinen Meter. Den Motor testete ich nochmals kurz im Stand und beließ es dann dabei bis zum Rennstart.
Als es dann endlich los ging merkte ich schon eine große Anspannung. Die Vorbereitungszeit nutzte ich nicht voll aus, fuhr nur 2 Runden, und wartete auf den Start. Der Start klappte hervorragend. Von Position 4 aus ging es in der ersten Kurve auf den 2. Platz vor. Im Getümmel hatte ich dann leider einen kleinen Fehler drin und fiel wieder etwas zurück.
Nach einigen Runden hatte ich meinen Rhythmus gefunden und fuhr nur für mich alleine. Die Positionierungsansagen bekam ich zwar mit, aber sie ließen mich vollkommen kalt. Zwischenzeitlich lag ich auf Rang 3. Mein Mechaniker sollte mich nach 5 Minuten zum Tanken holen, jedoch kam von ihm kein Wort. Als das Auto nach 7,5 Minuten immer noch fuhr entschloss ich mich auf eigene Faust an die Box zu Fahren. Er Tankte nach und es ging weiter. Da ich im Rennen nicht all zu schnell fuhr und somit spritsparend unterwegs war, reichte der Tank immer 7,5 Minuten, somit war ich lediglich 3 Mal zum Tanken in der Box.
Die Kombination aus ruhigem, konstanten und Spritsparendem Fahre, sowie das Team aus Fahrer und Mechaniker brachte mir schlussendlich einen sicheren 4. Platz ein. Mehr war einfach an diesem Wochenende nicht drin und ich bin sehr Glücklich über das Ergebnis.
Auch das Rahmenprogramm war SUPER!
Am Freitagabend großes Buffet mit anschließender Preis Verlosung, Karaoke und einer Strip-Show war schon sehr Interessant. Auch das Fazer Elektro Fun Race am Samstagabend war unterhaltsam. Es wurde uns für das Startgeld eine Menge geboten.
Mal sehen, ob ich es in 2011 auch wieder schaffe, mich für das Superfinale zu Qualifizieren.
Wenn es nicht allzu weit weg ist, bin ich auf jeden Fall wieder dabei!

Rennbericht Kirchhain 2010

Das Kirchhain Wochenende begann für mich mit der nächtlichen Anreise von Freitag auf Samstag. Gegen 2 Uhr bin ich endlich an der Strecke eingetroffen, baute schnell meine Schlafgelegenheit, wie immer im Auto, und legte mich gleich hin, da eh niemand mehr wach war.
Am Samstagmorgen bin ich gleich von vielen begrüßt worden und somit konnte das eigentliche Rennwochenende auch für mich beginnen.
Schon bei den ersten paar Runden lief das Auto sehr gut und ich war rundum glücklich. Lediglich ein paar Einstellungsschwierigkeiten hatte ich mit dem Motor. Ich fand am Vormittag einfach nicht die richtige Einstellung, was aber, denke ich, auch etwas Wetterbedingt war.
Ebenfalls feierte mein neuer FW-06RR am Vormittag sein Roll-Out. Das war geil! Man gibt nur kurz Gas und es geht richtig vorwärts…
Am Nachmittag standen nun die Vorläufe an. Das Auto lag auch da Perfekt und so konnte ich in Ruhe meine Runden drehen. Wir hatten schon da viele faire 2-3 und sogar 4- Kämpfe, welche richtig viel Spaß machten.
Der Vorlauf hatte schon mehr Spannung, als so manches Rennen.
Am Ende nun das doch etwas Überraschende Ergebnis: 20 Runden und damit Platz 1 mit ganzen 0,015 Sekunden Vorsprung vor dem 2.
Den 2. Vorlauf bin ich gar nicht erst gefahren, um das Auto zu schonen.

So gut, wie der Samstag dann endete, so schlecht begann der Sonntag.
Regen war angesagt. Schon am Vormittag Regnete es, wodurch die Finalläufe etwas verschoben wurden. Die ersten 2 Gruppen (F1 und TW Start) hatten Glück und die Strecke war Trocken, bis auf die letzten 2 Minuten der TW Start.
Es kam das, was nicht kommen sollte – Regen kurz vor meinem Lauf.
Also schnell den Fazer fertig gemacht um wenigstens von dem 1. Startplatz ein paar Runden zu fahren. Beim Start ging das Auto leider aus, wodurch mir die freie Sicht nach vorne nicht gegönnt wurde. Mit knapp einer Runde Rückstand Startete ich nun aus der Box und merkte gleich, das der Motor nicht genügend Leistung hatte. Mehrere Boxenbesuche um den Motor magerer zu machen halfen nicht, sodass ich nach 10 Minuten das Rennen beendete, da sich auch die Bedingungen nicht wirklich verbesserten und ich auch nicht mit aller Kraft das Auto kaputt machen wollte. Am Ende freute ich mich doch noch etwas über den 5. Platz.
Im Trockenen wäre bestimmt etwas mehr drin gewesen.
Alles in allem war es ein schönes Wochenende mit Spannenden Rennen und einem gemütlichen Abend.
Vor allem aber ist es schön, dass sich die Schäden diesmal in Grenzen gehalten haben. Es ist nur bei meiner Start box ein Motor durchgebrannt. Alle meine Autos, sind unbeschadet aus dem Wochenende heraus gekommen.

Rennbericht Bernau 2010

Das Wochenende begann durchwachsen bis schlecht.

Der Trainingstag am Samstag war sehr verregnet und so konnte ich mit dem neuen Fazer gerademal 3 Tankfüllungen fahren. Bei der 3. Tankfüllung merkte ich, das sich das Auto komisch lenken ließ… Das Lenk-Servo funktionierte nicht mehr einwandfrei.
Da mein FW-06 Funkprobleme hatte, war der Test Tag beendet.

Als ich am Abend den Fazer auseinander genommen hatte stellte sich noch eine Kleinigkeit an der Lenkung heraus, was sich aber schnell beheben ließ.

Der Sonntag verlief dann zu Beginn recht gut. Das Auto machte genau das, was ich wollte und war auch schon recht schnell. Die Startnummer 13, welche ich bekommen hatte, konnte aber nichts Gutes heißen…
Nach den Vorläufen stand ich aber erfreulicherweise auf Startplatz 4 von 7, was mich dann schon recht positiv stimmte.

Zum Rennstart war ich so ruhig, wie noch nie zuvor. Ich ließ es ruhig angehen und fuhr Runde um Runde – wie ein Uhrwerk lief das Auto… einfach nur Perfekt.
Auch mein Mechaniker lieferte Perfekte Arbeit ab! Bis ungefähr Halbzeit des Rennens hatte ich das Auto noch geschont und fuhr nicht auf der letzten Rille.

Kurz nach meinem letzten geplanten Boxenstopp sagte mir mein Mechaniker, das es knapp werden könnte mit dem Sprit. Somit hatte ich die Qual der Wahl – entweder ein zusätzlicher Stopp oder Spritsparend fahren. Nach kurzer Überlegung entschieden wir uns für einen kurzen Zusatz Stopp. Somit gingen wir auf Nummer sicher und ich konnte schön schnell weiterfahren.

Als mir mein Mechaniker 3 Minuten vor Schluss sagte, das ich sicher 2. bin hab ich mal etwas Gas gegeben um gegebenenfalls sogar noch den 1. ein zu holen. Das gelang mir zwar nicht, aber ich fuhr noch meine persönlich schnellste Runde.

Alles in allem war es mein bisher sauberstes Rennen und ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.

Vielleicht ist es Zufall, aber 2009 hatte ich bei meinem 4. Rennen im RCCM-Cup Platz 2 geholt und dieses Jahr bei meinem 4. KWC Rennen auch Platz 2.