Rennbericht Braunschweig 2012

Das Rennen in Braunschweig begann Wettermäßig durchwachsen.
Am Freitag konnte man zwar Trainieren, aber aufgrund der „anreise Ermüdung“ war nicht so viel Zeit und Lust dazu vorhanden.
Ein paar Tankfüllungen konnte ich dennoch fahren und befand die Strecke als richtig geil.
Sie ist nicht einfach zu Beginn, aber wenn man sie erstmal einigermaßen drin hat, ist sie sehr gut. Es macht einfach Spaß darauf zu fahren.
Am Abend ging es dann zum Chinese zum Essen. Beim Buffet haben alle reichlich zugelangt.

Der Samstag morgen zeigte die schlechte Seite des Wetters. Es wurde immer kälter und es regnete den ganzen Vormittag.
Erst am Nachmittag wurde das Wetter besser und die Vorläufe konnten gestartet werden. In meiner Klasse gab es nur 6 Starter, weswegen es alle ruhig angehen ließen. Überraschender weise war nach den 5 Minuten Lauf mein Tank noch ca. Halbvoll und die Temperatur des Motors lag um die 80°C. Ich schob das eigenartige auf die ruhige Fahrweise und das Wetter. Im nachhinein gesehen vielleicht ein kleiner Fehler?
Nach dem Lauf die Überraschung: Startplatz 1!
Meine 2. Pole Position nach Kirchhain 2010.
Das Auto lag einfach nur Perfekt. Das Setup passte auf Anhieb.

Am Sonntag Mittag ging es nun ans Rennen.
Die Strecke war Trocken und Regen war keiner direkt in Sicht. Gute Vorzeichen für ein schönes Rennen.
Die Pole konnte ich auch erstmal in die Führung umsetzen und hatte nach der ersten Runde einen kleinen Vorsprung. Leider mache ich einen Fahrfehler und fiel auf Platz 3 zurück. In den nächsten Runden wechselten die Plätze immer wieder. Die ersten 4 waren innerhalb von einer Runde und da meistens auch im Kampf. Es hat Spaß gemacht.
Nach 4 Minuten ging mein Motor Plötzlich beim Heraus beschleunigen aus einer Spitzkehre aus.
Beim 2. Ausgehen 2 Runden später machte mein Mechaniker auf meine Anweisung hin den Motor etwas magerer.
Daraufhin war der Motor unter Voll last zu mager. Wir Änderten die Einstellung wieder, aber damit ging er wieder aus. Ich entschied mich also, die Magere Einstellung zu verwenden und den Motor damit nicht voll aus zu drehen. Somit konnte ich in einer annehmbaren Geschwindigkeit weiterfahren und lag auf Platz 3 und auch Teilweise auf Platz 2.
Zum Geplanten Tankstopp war mein Tank noch sehr voll. Ich hätte damit locker 15 Minuten fahren können. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich aber schon, was los ist…
In Minute 20 kamen eigenartige Geräusche von der Strecke – Speziell von meinem Auto. Es war klar, das der Motor bereits da stark angeschlagen war und auch alle anderen auf dem Fahrerstand wussten es.  Ich hatte die Hoffnung, ihn noch über die letzten paar Minuten zu Retten und ich reduzierte meine Geschwindigkeit auf das allernötigste. In der 27. Minute passierte es… beim Heraus beschleunigen aus der Kurve nahm der Motor zwar Gas an, aber das Auto beschleunigte nicht mehr. Es Rollte mit laufendem Motor aus und als es zum stehen kam ging der Motor aus.
Mein Mechaniker sagte zwar, das er sich noch drehen lässt, aber ich wusste, das er nicht mehr anspringen wird. Somit war das Rennen für mich 2 Minuten vor Schluss vorbei.
Mein erster Motorschaden überhaupt.
Es ist zwar schade, aber so ist das Leben. Irgendwann trifft es jeden einmal. Ich hatte den mit Abstand ältesten Motor im Feld und konnte voll mit den anderen mithalten. Das Auto lag sehr gut und ich hatte sehr viel Spaß. Das war für mich das wichtigste.
Am Ende steht immer noch Platz 4 auf dem Papier für mich.

Zum Verein an sich kann man abschließend noch sagen:
TOP!
Nette Leute, gut Organisiert. Klasse Verpflegung.
Das Gelände ist groß und bietet viel Platz zum Zelten. WC und Duschen sind Vorhanden.
Einzig das Fahrerlager fehlt noch, aber dafür hatten wir ein paar Zelte und Tische.
Ich kann die Strecke jedem nur empfehlen!
Leider waren es dieses mal nicht so viele Teilnehmer, aber wir hatten trotzdem alle Spaß.

Zu guter letzt noch: einen riesen Dank an alle für die 3 Tage. Es hat wieder einmal sehr viel Spaß gemacht.

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