„zu heiß, zu kalt und doch genau richtig“
Das erste RC- Wochenende, welches Wettermäßig Perfekt war. Auch meine frühe Anreise am Donnerstag war genau richtig, denn so hatte ich den ganzen Freitag Zeit zum Trainieren und verbessern des Setups.
Das Auto lag von Anfang an gut und es machte Spaß zu fahren. Allerdings deuteten sich schon die selben Probleme an, wie in Hof. Mal wurde der Motor zu heiß, dann war er aber auch Schlagartig zu kalt.
Weder Reinigung, noch Neueinstellung des Vergasers brachten den erhofften Erfolg. Bis zum Abend versuchte ich das in den Griff zu bekommen und konnte mich mit einer Einstellung dann auch endlich zufrieden geben.
Am Samstag Vormittag nahm ich die letzten kleinen Verbesserungen am Setup vor, was sich auch sofort wie erwünscht auf der Strecke zeigte. Das Auto war sehr Gutmütig und der Grenzbereich richtig groß. Das Auto lag wie ein Brett. Kein Rutschen, kein Ausbrechen – einfach perfekt!
Das zeigte sich auch im ersten Vorlauf. Ich konnte konstant meine Runden fahren und befand mich nach diesem bereits auf Platz 1 mit 20 gefahrenen Runden. Da ich mir unsicher war und auch Spaß beim fahren hatte fuhr ich auch noch Vorlauf 2. Ich konnte mich bei den Rundenzeiten weiter Verbessern und fuhr konstant 16er Zeiten. Somit schaffte ich da 22 Runden und sicherte mir endgültig Startplatz 1.
Am Sonntag Vormittag stieg die Anspannung immer weiter an. Würde ich meine 3. Pole endlich umsetzen können?
Es war das erste mal seit langem, das ich die Vorbereitungszeit komplett fahren musste um den Motor auf Temperatur zu bekommen und nochmals eine Feinjustierung vornehmen zu können.
Dann ging es auch schon zum Start…
Ich kam nicht ganz so gut weg und verlor einen Platz. diesen holte ich mir aber in der 2. Kurve schon wieder zurück. Mehrere Runden waren alle dicht beisammen, bis ich mich zusammen mit dem 2. Platzierten etwas absetzen konnte. Bis zu den ersten Stopps wechselten wir ein paar mal die Positionen und es machte richtig Spaß.
Leider fingen dann bei ihm die Probleme an und ich zog alleine vorne meine Runden. Als er wieder ins Rennen eingreifen konnte hatte ich auch Zeitweise meine Probleme, denn der Motor „verlor“ Temperatur und ich hatte keine Leistung mehr.
Ich musste zwei kleine Stopps zum Nachstellen einlegen, bis ich wieder die volle Leistung hatte. Danach war an meinem Auto keine Spur mehr von Problemen und ich führte das Rennen mit mehreren Runden Vorsprung an.
Ich konnte sogar schon etwas Geschwindigkeit herausnehmen und das Auto schonen. Dennoch konnte ich meinen Vorsprung vergrößern. Überrundungen verliefen Problemlos und ich konnte die letzten Minuten sogar noch etwas Spaß mit den anderen machen.
Nicht zuletzt Dank meines Mechanikers, Dirk, konnte ich meinen ersten Sieg einfahren. Dafür nochmals vielen Dank!
Auch bei den anderen Fahrern kann ich mich nur bedanken für dieses klasse Rennen. Es hat wirklich viel Spaß gemacht und es war ein Wunderschönes, aber viel zu kurzes Wochenende.