Rennbericht Hof 2012

Pleiten, Pech und Pannen

Das 1. von 3 Rennen im August. Mein Ziel war es wieder einmal etwas zum Fahren zu kommen, denn bislang war jedes Wochenende bei den Rennen verregnet oder ich hatte keine Zeit zum testen.
Auch dieses Rennen begann mit leichtem Regen. Glücklicherweise hörte dieser vor den Vorläufen auf und die Strecke war so trocken, das ein fahren möglich war.

Vorlauf 1:
Glücklicherweise starteten nur 3 Fahrer den Vorlauf. Somit hatte ich eine relativ freie Bahn und konnte mich an die Strecke herantasten. Gegen die anderen hatte ich aber dennoch keine Chance.

Vorlauf 2:
Beim 2. Vorlauf starteten fast alle und ich musste mehrfach zusehen, wie die anderen von hinten angeflogen kamen. Es erlaubte mir aber auch zu analysieren, wo ich die Zeit verliere. Es gab tatsächlich Stellen, wo ich auch Zeit gegen andere gewinnen konnte, aber auf die Runde gesehen war mein Verlust dennoch zu groß.
Halbfinale:
Im Halbfinale machte ich einige kleine Fehler, aber konnte dennoch recht konstant fahren. Ziel war es unter die ersten 6 zu kommen.
Nach 11 Minuten berührte mich ein anderer Fahrer leicht, was aber schon ausreichte mein Auto leicht zu beschädigen. Hinten links verlor ich einen Federteller. Zu diesem Zeitpunkt waren noch knapp 4 Minuten zu fahren, ich befand mich auf Platz 5 und alle hinter mir waren bereits ausgeschieden.
Somit beendete auch ich das Halbfinale und sicherte mir Startplatz 9 im Finale.

Finale:
Das Finale sollte 20 Minuten dauern. Ich wollte vor der Vorbereitungszeit das Auto starten, doch es wollte nicht anspringen. Die Glühkerze war defekt… Ein kleiner Sprint zum Platz um eine neue Kerze zu holen war für mich schon einmal perfekt zum warm werden. So fängt ein Rennen gut an!
Im Rennen lief bis zum ersten Boxenstopp das Auto auch sehr gut, auch wenn ich nicht nach vorne sehen musste. Bei einem Überrundungsversuch eines anderen traf er mich am Heck, wodurch meine Aufhängung beschädigt wurde.  Somit endete das Rennen für mich auf Platz 9.
Das ist zwar nicht das optimale Ergebnis, aber ich bin dennoch zufrieden.

Den ganzen Tag über hatte ich mit meinem Motor zu kämpfen. Zuerst war er zu heiß, mein Mechaniker drehte ihn 1/8 Umdrehung fetter und er war zu kalt und hatte keine Leistung mehr.
Nach dem Tankstopp im Halbfinale das selbe Spiel – vor dem Stopp zu heiß, danach ohne Änderung zu kalt.

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