Rennbericht Munster I 2013

Ich fasse es kaum, das das erste Rennen der Saison schon wieder vorbei ist.
Die Anreise am Donnerstag war recht entspannt und so konnte ich am Freitag früh ganz in Ruhe mein geplantes Testprogramm abarbeiten. Das Grundsetup hat ein weiteres mal gut gepasst und es bedurfte nur wenigen kleinen Änderungen um mich vollends zufrieden zu stellen.
Ich wurde lediglich von einer defekten Glühkerze gestoppt, die ich kurz zuvor erst gewechselt hatte. Leider ist deren Glühwendel in den Motor gefallen und hat in diesem einige Späne hinterlassen, was schon den ersten Motorwechsel zur Folge hatte. Zum Glück hatte ich einen eingelaufenen Ersatzmotor dabei, was den Trainingsausfall in Grenzen hielt.
Der neue Motor hatte eine Centax Kupplung verbaut, welche auch gleich perfekt funktionierte. Die Verwunderung darüber war fast genau so groß, wie die Begeisterung.
Den Nachmittag verbrachte ich somit mit der Feineinstellung des Motors und der Kupplung.
Der Samstag verlief rein nach Routine was das Training betraf. Das Auto machte keinerlei Probleme und auch die Reifen taten was sie sollen.
Am Nachmittag sollte der erste Vorlauf stattfinden, welchen ich unbedingt gut abschließen wollte, da für den Sonntag schlechtes Wetter vorausgesagt wurde. Somit war mein Ziel eine gute Ausgangsposition für das Rennen zu ergattern. Das wäre auch gut gewesen, wenn es geregnet hätte und daher nach Vorlauf gewertet worden wäre.
Dazu kam es jedoch nicht. Bereits in der Vorbereitungszeit bekam ich Probleme – Funk Probleme.
Ein Unding in der heutigen Zeit und für mich sehr überraschend. Irgendwie zu plötzlich und ohne vorherige Probleme bei den Tests zuvor.
Ich startete dennoch in den Vorlauf in der Hoffnung, das es einmalig gewesen ist, aber bereits in meiner 3. Runde flog ich am Ende der geraden mit eben diesen Problemen wieder ab und beendete danach mein Vorlauf.
Das bedeutete am Ende Startplatz 9. Etwas frustriert und enttäuscht überprüfte ich die gesamte Elektrik, welche aber keinen Fehler aufwies. Am Auto an sich hatte ich zum Glück auch keinen Schaden.
Am Abend ging es zum Grieche. Leckeres Essen zum fairen Preis ließ mich fast Platzen.
Am Sonntag Vormittag hatten wir dank des Regens und der durchweg nassen Strecke viel Zeit für „andere“ Sachen, wie z.B. Brot Tosten mit Heißluftföhn.
Die Vorläufe waren nicht fahrbar.
Am Nachmittag klarte das Wetter etwas auf und wir konnten alle 3 Finalrennen im Trockenen fahren.
Ich entschied mich in meinem Finale für den Start aus der Box. Somit konnte ich eventuellen Kollisionen vorbeugen und das Feld in Ruhe von hinten aufräumen.
Das war im Endeffekt auch die richtige Entscheidung, denn dadurch fiel auch meine Anspannung etwas weg.
Das Rennen an sich verlief dann recht ruhig und ich kam schnell nach vorne. Es wurde sehr fair gefahren und es gab kaum Zwischenfälle.  Die Funkprobleme vom Vortag traten auch nicht wieder auf.
Ich hatte Zeitweise nur einen wirklichen Kampfgegner – DeepSylver. Ich wusste es durch die Durchsagen, das wir beide hintereinander waren, aber den genauen Abstand kannte ich nicht. Auf der Strecke waren wir ähnlich schnell. Irgendwann machte er einen kleinen Fehler und verlor Zeit. Dadurch kam ich wohl auch vorbei und konnte einen Vorsprung heraus fahren. Somit war vorerst Platz 2 der meine. Zu Micha auf Platz 1 konnte ich nicht aufschließen. Seine Geschwindigkeit war einfach zu hoch und somit sicherte ich nach hinten meinen Platz und fuhr sauber Richtung Ende.
Ohne weitere Vorkommnisse kam ich dann nach gefühlten Jahren auf Platz 2 mit 6 Runden Rückstand ins Ziel. Damit bin ich nach dem Vorlauf mehr als zufrieden.

Ich danke allen Fahrern für das schöne Rennen und die gute Kommunikation auf dem Fahrerstand und freue mich schon jetzt auf das nächste mal.

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