Rennbericht Tüttendorf 2013

Der Weg nach Tüttendorf war mit insgesamt 650Km nicht der kürzeste und stellte vor allem meine Nerven auf der A7 auf eine kleine Zerreisprobe.
Nach einer gefühlten Ewigkeit schwebten DOTOHO und ich im Formationsflug an der Strecke ein und wurden dort schon von einem Vereinsmitglied begrüßt.
Nach einer kurzen Einweisung und Besichtigung bauten wir unsere „Zelte“ auf.
Ein Grill später und nach einem sehr Sonnigen erwachen ging es zum ersten mal auf die Strecke. Von der ersten Runde an hatte ich ein breites Lächeln im Gesicht. Die Strecke macht einfach nur Spaß und ich liebte sie von der ersten bis zur letzten Runde. Das Auto lag von Anfang an gut, aber ein paar kleine Änderung waren nötig, das ich 100% zufrieden war.
Ich fuhr über den Freitag so viel, wie schon lange nicht mehr und hatte kaum Fahrfehler zu vermelden. Es machte tierisch viel Spaß auch mal die, normalerweise, schnelleren 2.11er zu Ärgern. Gerade mit X-43A lieferte ich mir einige schöne Runden.
Auch der Samstag verlief bis zu den Vorläufen problemlos und Produktiv.
Zum Start der Vorläufe kam die Vorfreude auf den ersten „Kampf“ mit den anderen meiner Klasse. Zu meinem Bedauern habe ich bereits in der ersten Runde Neuling bei einem Überholversuch getroffen, was seinen Vorlauf beendete. Ich konnte weiter fahren und schaffte 21 Runden. Damit war ich alles in allem ganz zufrieden.
Den 2. Vorlauf startete ich nicht. Es reichte trotzdem um die Pole Position zu ergattern.
Am Sonntag früh wollte ich meine ganz normale Testrunde fahren und da passierte es: so, wie ich Gas gegeben hatte schoss mein Auto unkontrolliert los und verfehlte einen Holzbalken am Ende der geraden nur knapp.
Grund dafür war ein Teil was bei mir noch nie kaputt gegangen ist: der Ein- & Ausschalter.
Glücklicherweise ist am Auto selbst nichts kaputt gegangen. Ich hatte lediglich etwas Arbeit damit. Nach der erfolgten Reparatur konnte ich dann endlich meinen Test fahren und schließlich auf das Finale warten.
Der Start verlief sehr gut. Ich konnte mich nach ein paar Runden langsam aber sicher absetzen und hatte keine Probleme. Ich hatte sehr viel Spaß mit und gegen die anderen. Bereits nach ca. 15 Minuten waren die Positionen bezogen und es wirkte etwas statisch.
In den letzten 3 Minuten wollte ich es dann aber doch noch wissen und erhöhte meine Geschwindigkeit. Zu verlieren gab es nichts mehr und ich war gerade in einem schönen Lauf. Das ganze endete mit der besten Zeit in Runde 98 von 99 mit 15,770 Sekunden.
das Rennen an sich gewann ich mit 9 Runden Vorsprung.
Alles in allem war es eins der schönsten Events überhaupt. Die Anlage ist wunderschön, der Verein Top .
Die Strecke ist anspruchsvoll aber hat einen großen Spaßfaktor.
Ich bin beim nächsten mal auf jeden Fall wieder dabei!

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