Rennbericht Leipzig I 2012

Auf das Rennen in Leipzig freute ich mich sehr. Ich hatte die Strecke noch von 2010 in guter Erinnerung.
Die Vorbereitungen begannen schon Wochen vorher, da ich das Rennen in Braunschweig, welche ein ähnliches Layout aufweist, schon als Test nutzen konnte und da auch schon das Setup einigermaßen einstellen konnte.
Dies sollte sich hier auch wirklich bezahlt machen. Das Auto lag einfach perfekt.
Leider gab es 2 kleine Schwachstellen an dem Tag.
Zum einen war ich leicht übermüdet. Die Nacht war etwas zu kurz für mich.
Zum anderen Nieselte es den ganzen Vormittag, was dann zu den Finalrennen in einem schönem Regen endete.
Die Vorläufe liefen recht gut. Ich fuhr zwar noch vorsichtig, aber tastete mich von Runde zu Runde mehr ans Limit. Da keine Streckenposten vorhanden waren ging ich jedoch nicht über dieses.
Da sich die Mehrzahl der Fahrer gegen einen Start entschieden wurde nach Vorlauf gewertet.
Somit endete das Wochenende mit Platz 10.
Wir hatten aber dadurch mehr als genug Zeit zum Fachsimpeln und Spaß haben.
Es machte viel Spaß!
Am Ende gab es, wie immer, die Gutscheinverlosung und die Siegerehrung.
Für mich gab es keinen Blechnapf, aber einen 25 Euro Gutschein.

Alles in allem war es doch ein schönes Wochenende.

Rennbericht Braunschweig 2012

Das Rennen in Braunschweig begann Wettermäßig durchwachsen.
Am Freitag konnte man zwar Trainieren, aber aufgrund der „anreise Ermüdung“ war nicht so viel Zeit und Lust dazu vorhanden.
Ein paar Tankfüllungen konnte ich dennoch fahren und befand die Strecke als richtig geil.
Sie ist nicht einfach zu Beginn, aber wenn man sie erstmal einigermaßen drin hat, ist sie sehr gut. Es macht einfach Spaß darauf zu fahren.
Am Abend ging es dann zum Chinese zum Essen. Beim Buffet haben alle reichlich zugelangt.

Der Samstag morgen zeigte die schlechte Seite des Wetters. Es wurde immer kälter und es regnete den ganzen Vormittag.
Erst am Nachmittag wurde das Wetter besser und die Vorläufe konnten gestartet werden. In meiner Klasse gab es nur 6 Starter, weswegen es alle ruhig angehen ließen. Überraschender weise war nach den 5 Minuten Lauf mein Tank noch ca. Halbvoll und die Temperatur des Motors lag um die 80°C. Ich schob das eigenartige auf die ruhige Fahrweise und das Wetter. Im nachhinein gesehen vielleicht ein kleiner Fehler?
Nach dem Lauf die Überraschung: Startplatz 1!
Meine 2. Pole Position nach Kirchhain 2010.
Das Auto lag einfach nur Perfekt. Das Setup passte auf Anhieb.

Am Sonntag Mittag ging es nun ans Rennen.
Die Strecke war Trocken und Regen war keiner direkt in Sicht. Gute Vorzeichen für ein schönes Rennen.
Die Pole konnte ich auch erstmal in die Führung umsetzen und hatte nach der ersten Runde einen kleinen Vorsprung. Leider mache ich einen Fahrfehler und fiel auf Platz 3 zurück. In den nächsten Runden wechselten die Plätze immer wieder. Die ersten 4 waren innerhalb von einer Runde und da meistens auch im Kampf. Es hat Spaß gemacht.
Nach 4 Minuten ging mein Motor Plötzlich beim Heraus beschleunigen aus einer Spitzkehre aus.
Beim 2. Ausgehen 2 Runden später machte mein Mechaniker auf meine Anweisung hin den Motor etwas magerer.
Daraufhin war der Motor unter Voll last zu mager. Wir Änderten die Einstellung wieder, aber damit ging er wieder aus. Ich entschied mich also, die Magere Einstellung zu verwenden und den Motor damit nicht voll aus zu drehen. Somit konnte ich in einer annehmbaren Geschwindigkeit weiterfahren und lag auf Platz 3 und auch Teilweise auf Platz 2.
Zum Geplanten Tankstopp war mein Tank noch sehr voll. Ich hätte damit locker 15 Minuten fahren können. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich aber schon, was los ist…
In Minute 20 kamen eigenartige Geräusche von der Strecke – Speziell von meinem Auto. Es war klar, das der Motor bereits da stark angeschlagen war und auch alle anderen auf dem Fahrerstand wussten es.  Ich hatte die Hoffnung, ihn noch über die letzten paar Minuten zu Retten und ich reduzierte meine Geschwindigkeit auf das allernötigste. In der 27. Minute passierte es… beim Heraus beschleunigen aus der Kurve nahm der Motor zwar Gas an, aber das Auto beschleunigte nicht mehr. Es Rollte mit laufendem Motor aus und als es zum stehen kam ging der Motor aus.
Mein Mechaniker sagte zwar, das er sich noch drehen lässt, aber ich wusste, das er nicht mehr anspringen wird. Somit war das Rennen für mich 2 Minuten vor Schluss vorbei.
Mein erster Motorschaden überhaupt.
Es ist zwar schade, aber so ist das Leben. Irgendwann trifft es jeden einmal. Ich hatte den mit Abstand ältesten Motor im Feld und konnte voll mit den anderen mithalten. Das Auto lag sehr gut und ich hatte sehr viel Spaß. Das war für mich das wichtigste.
Am Ende steht immer noch Platz 4 auf dem Papier für mich.

Zum Verein an sich kann man abschließend noch sagen:
TOP!
Nette Leute, gut Organisiert. Klasse Verpflegung.
Das Gelände ist groß und bietet viel Platz zum Zelten. WC und Duschen sind Vorhanden.
Einzig das Fahrerlager fehlt noch, aber dafür hatten wir ein paar Zelte und Tische.
Ich kann die Strecke jedem nur empfehlen!
Leider waren es dieses mal nicht so viele Teilnehmer, aber wir hatten trotzdem alle Spaß.

Zu guter letzt noch: einen riesen Dank an alle für die 3 Tage. Es hat wieder einmal sehr viel Spaß gemacht.

Rennbericht Munzig 2012

Das erste KWC Rennen für die Saison 2012 stand unter keinem guten Vorzeichen.
Mein ganzer Zeitplan wurde durcheinander gebracht, sodass ich nicht sehr gut vorbereitet zum Rennen antrat.
Ich habe es gerade so geschafft mein Auto fertig zu bekommen und hoffte damit eigentlich nur auf ein paar Punkte und wieder einmal etwas Spaß mit den anderen. Eine vordere Platzierung und sogar das Finale schienen sehr weit weg zu sein…
Realistisch rechnete ich mit Platz 12 – 15.

Die Vorläufe:
Der erste Vorlauf verlief recht gut, doch mit den ganzen Fahrern konnte ich nicht ansatzweise mithalten. In den Kurven verlor ich enorm viel Zeit. Das Auto lag in den Kurven zwar ruhig auf der Strecke, aber es kam mir vor, als wär es hinten zu weich abgestimmt.
Für den 2. Vorlauf veränderte ich den Stabilisator. Daraufhin fühlte sich das Auto etwas besser an, war aber im Grenzbereich etwas schlechter.
Für den 3. Vorlauf änderte ich nochmals die Federn hinten und machte das Auto noch härter. Diese Änderung war schlichtweg falsch. Das Auto lag gar nicht mehr. und ich beendete den Vorlauf frühzeitig.

Das Halbfinale:
Zurück auf Anfang…
Ich stellte den Stabilisator wieder um und änderte auch die Federn wieder zurück. Außerdem gab ich dem Auto hinten noch etwas mehr Sturz.
Von Startplatz 5 ging ich ins Rennen und wollte einfach nur meine 20 Minuten durch fahren. Das Auto lag besser als je zuvor (an diesem Tag). Ich war zwar recht langsam unterwegs, aber die konstanten Rundenzeiten und das Pech der anderen spülten mich auf Platz 3 nach vorne.
Unverhofft durfte ich somit am Finale Teilnehmen!

Finale:
Von Startplatz 9 ging es ins Rennen. Nach vorne ging bei mir erstmal nichts. Ich war einfach immer noch zu langsam. In den 2 schnellen Kurven verlor ich am meisten Zeit.
Hier und da ein kleiner Fehler kam noch hinzu und ein kleiner Schaden, der mich 2,5 Minuten kostete.
Im gesamten war ich ganz zufrieden mit dem Auto und am Ende belegte ich Platz 7. Es ist ein überraschendes Ergebnis mit dem ich sehr zufrieden bin.

Rennbericht Hildesheim 2011

Das letzte Rennen der Saison war wieder einmal viel zu schnell vorbei. Es war, wie nicht anders zu erwarten, ein richtig geiles Wochenende mit sehr viel Spaß!
Am Freitag früh habe ich es erstmal ganz gemütlich angehen lassen, alle begrüßt und die Strecke erkundet. Gegen 11.00 dann die erste Ausfahrt und ich merkte sofort, das die Strecke kaum Gripp bietet. Die Folge davon war, das ich hier und da mal einen Ausritt ins grüne hatte.
Alles in allem war ich mit dem Auto zufrieden und auch das Setup passte dieses mal auf Anhieb.
Am Abend saßen wir gemeinsam im Fahrerlager und feierten etwas den Geburtstag von Christian23. Danke an dieser Stelle für Knabberei und Getränke!
Am Samstag waren dann die Vorläufe angesagt, wo ich nur einen von 2 fuhr. Das reichte für Startplatz 4 im Finale, womit ich ganz zufrieden war.
Nach den Vorläufen wollte ich nochmal etwas Testen und bemerkte dabei nach wenigen Runden, das mein Auto aufsetzte. Während der Fahrt konnte ich es mich nicht erklären. Nachdem ich in die Box fuhr und mir das Auto von unten ansah wusste ich was es war…
Eine Karosserieklammer hat sich am hinteren Teil des Autos verklemmt, zerstörte mir den Riemen und war die Ursache für das Aufsetzen.
Am späten Nachmittag stand noch ein Team-Rennen auf dem Plan, was ich schon aus Spaß mitgemacht habe. Das Team konnte kaum besser sein. Für die Start Klasse ging Kerana an den Start und für die Race Klasse Stephan. Ganz rund lief es bei keinem von uns, aber es reichte am Ende für Platz 2.
Es machte einfach nur Spaß!
Am späten Abend hat sich die Deutsche Bahn noch eine Kleinigkeit einfallen lassen…
Gleisarbeiten direkt am Zeltplatz – das war nicht gerade leise, aber irgendwie haben wir auch das überstanden.
Aus irgendeinem Grund war nun schon Sonntag und das Rennen stand an.  So viel Lust hatte ich nicht und wollte eigentlich nur in Ruhe mein Rennen fahren.
Den Start hatte ich sogar etwas verschlafen und verlor etwas an Boden, was im nachhinein gesehen sogar gut war, denn alle vor mir fahrenden waren irgendwie nach der ersten Kurve weg. Auf der langen Geraden machte ich aber auch gleich einen Fehler und fiel ans Ende des Feldes zurück.
Mit wenigen Fehlern fuhr ich das Rennen durch bis zur letzten Runde. Es war ein faires und schönes Rennen in dem es nur wenige zwischfälle gab. Überrunden ging einwandfrei und es war einfach ein angenehmes Fahren.  Da in den letzten Minuten meine Bremse immer und immer mehr nach gelassen hatte und ich in den letzten 2 Minuten gar keine Bremse mehr hatte verlor ich in der letzten Runde in der Spitzkehre das Auto und blieb im Gras stecken. Das Auto ging sofort aus und ich merkte, das etwas nicht stimmte.
Nun, das Rennen war aus und ich wusste nicht genau wo ich stehe.
Erst die Ergebnis Tabelle brachte Klarheit. Platz 2! Mehr als erhofft und mehr als zufrieden.
Auch in der Jahreswertung habe ich mein Ziel erreicht. Platz 5 Punktgleich mit Westi (Platz 4).

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei allen für die gute Saison bedanken. Vor allem für den ganzen Spaß, die ganze Fachsimpelei usw. …
Auch nochmal ein Danke an meine Mechaniker Dirk und Maik, meine Gegner auf der Strecke für die geilen Rennen.

Rennbericht Elsterwerda 2011

Wieder einmal lud der AMC Senftenberg zum Kyosho World Cup nach Elsterwerda zum Mini – Lausitzring ein.

Nachdem ich 2010 nur wenige Runden im Training fuhr (und die Vorläufe samt Finale wegen Regen nicht antrat), war dieses mal das Wetter sehr gut.

Viel erhoffte ich mir bei dem Rennen nicht. Wichtiger war mir eigentlich nur, das ich das Auto noch einmal testen und weiter kennenlernen konnte. Die ersten Runden waren auch ok und das Auto lag gut.
Im Vorlauf dann begann aber das selbe Spiel, wie in Kirchhain vor 3 Wochen. Ohne Vorwarnung brach das Heck aus und das Car stand sofort komplett Quer. Somit begann ich, da ich das selbe Setup wie Kirchhain fuhr, etwas an der Hinterachse zu verstellen. Es brachte auch in einem gewissen Bereich etwas Besserung, aber 100% war es noch nicht. Außerdem gab es Probleme mit der Zeitnahme bei allen Fahrzeugen, wodurch unser erster Vorlauf nur ein Training war.
Der zweite Vorlauf, welcher nun gewertet wurde, verlief recht gut und ich war im allgemeinen zufrieden. Ich ging somit von Startplatz 9 aus ins Rennen konnte in der ersten Runde ein paar Plätze gut machen. Bis zum ersten Stopp verlief auch alles recht gut. Danach begann wieder einmal das Auto aus zu brechen, was ich aber in den meisten Fällen gerade noch so abfangen konnte. Gut… es kostet viel Zeit und Speed auf der Geraden.
Ein weiterer Punkt war, das ich durch die Setupänderung zusätzlich an Top Speed verlor. Somit wurde ich immer wieder einmal von den schnelleren überrundet, was bis zur 13. Minute auch klappte.
Da passierte es jedoch. Zwei wollten gleichzeitig auf der langen Geraden vorbei. Der erste schaffte dies auch, aber der andere berührte mich wodurch ich mich drehte und von einem weiteren Fahrzeug leicht gestreift wurde. Ich merkte gleich, das etwas am Auto nicht mehr stimmte.
In der Tat war der rechte Stoßdämpfer, sowie der untere Querlenker defekt. Eine Reparatur wäre zwar möglich gewesen, aber für dieses einfache Rennen und das Ergebnis im Endeffekt Irrelevant.
Selbst wenn ich durch gefahren wäre, wäre ich Maximal auf Platz 6 nach vorne gekommen.
Es war auch das erste Rennen, indem Vestibor, DOTOHO und ich zusammen in einer Klasse gefahren sind und ich muss sagen, das hat richtig Spaß gemacht.
Leider war es der letzte KWC-Lauf der Saison 2011.

Hobbyseite über Modellbau und Fotografie