Rennbericht Leipzig II 2012

„warm, wärmer und noch etwas Sonne – die Saunaschlacht von Leipzig“

Das 3. Rennen in 3 Wochen und auch zum 3. mal das selbe Ziel: Einzug in das Finale und das durch fahren.
Zum 2. mal dieses Jahr ging es nach Leipzig, aber dieses mal als Masters Lauf mit doppelter Wertung.
Aufgrund dessen entschloss ich mich bereits am Samstag an zu reisen und diesen abermals für ein Training zu nutzen.
Glücklicherweise war die Strecke meist frei und ich konnte mein Auto recht gut auf die Strecke abstimmen.
Setup mäßig war ich sehr zufrieden, aber auch hier hatte ich, übrigens zum 3. mal in Folge, Probleme mit dem Motor. Einmal mehr schoss die Temperatur in, für mich, „unheimliche“ Höhen von Zeitweise über 150°C. Wie auch schon in den beiden Rennen zuvor schwankte während eines Tanks die Temperatur von zu heiß bis zu kalt. Die Perfekte Einstellung zu finden gelang schließlich erst im Rennen selbst.
Leider hatte mein ungewöhnliches Setup auch zur Folge, das sich die Reifen auf der Innenseite recht stark abnutzten. Dies nahm ich aber aufgrund der guten Straßenlage gerne in Kauf.
In den Vorläufen hatte ich immer mit dem Motor zu Kämpfen, aber ich konnte dennoch gute Runden fahren und war auch nicht so weit von den anderen weg. Waren es in Hof ca. 2,8 sec. pro Runde, so waren es hier nur maximal ca. 1,5 sec. pro Runde.
Aufgrund der sehr heißen Außentemperaturen von 35°C stellte ich den Motor für das Finale etwas fetter. Zu Beginn war es auch ok und ich hatte eine Temperatur von gut 130° bei annehmbarer Leistung, aber nach dem ersten Stopp sank diese in den Keller und ich hatte nur noch ca. 95° und keine Leistung mehr. Dies kostete mich sehr viel Zeit und ich musste einen extra Stopp einlegen um ihn etwas magerer machen zu lassen. Danach war ich zufrieden und konnte auch gut mit den anderen mitfahren.
Nach gut 15 Minuten merkte ich auch beim Fahren die hohen Temperaturen und mein Setup machte sich nun auch langsam negativ bemerkbar. Ich hatte kaum noch Grip und wurde oft nach außen getragen.
Infolge dessen galt es für mich nur noch auf ankommen zu fahren. Ich konnte mich auf Platz 8 halten und rettete diesen mit gut 3 Runden Vorsprung ins Ziel. Nach vorne hatte ich 5 Runden Rückstand.
Ohne meine 3 Fahrfehler und die Motorprobleme wäre vielleicht etwas mehr möglich gewesen, aber ich bin dennoch mit dem 8. Platz zufrieden.
Im allgemeinen war es wieder ein sehr schönes Wochenende, aber es war verdammt heiß.
Irgendwie war es für uns, als ob wir in einer Sauna wären. Das Wasser lief nur so von der Stirn.
Es war eine Stressige Zeit und die 3 Rennen in Folge zeigen nun auch am Auto deutliche Spuren. Die große Wartung hat es sich nun redlich verdient. Ich bin begeistert, wie treu und zuverlässig  das Auto die 3 Rennen gemeistert hat. Offensichtliche Schäden habe ich auf den ersten Blick nicht festgestellt, aber irgendwas ist ja immer.
Für mich steht nun diese Saison nur noch ein Rennen in Braunschweig an. Ich hoffe, das dies ähnlich gut laufen wird, wie die letzten 3.